{"id":60077,"date":"2018-02-01T14:27:38","date_gmt":"2018-02-01T14:27:38","guid":{"rendered":"http:\/\/viking.local\/2018\/02\/01\/entwicklung-von-extreme-access\/"},"modified":"2026-07-15T09:30:13","modified_gmt":"2026-07-15T09:30:13","slug":"entwicklung-von-extreme-access","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/viking.usol360.com\/de\/2018\/02\/01\/entwicklung-von-extreme-access\/","title":{"rendered":"Extreme Access Entwicklung"},"content":{"rendered":"<h2>Fra id\u00e9 til produkt<\/h2>\n<p>rnIm Jahr 1935 startete Viking Rubber Company damit, Regenbekleidung f\u00fcr die Fischereiindustrie zu produzieren. Im Laufe der Jahre entwickelten wir uns von Regen- zu Arbeitsbekleidung. Doch ein Kundenbesuch einige Jahre sp\u00e4ter \u00f6ffnete uns die Augen daf\u00fcr, dass wir spezialangefertigte Arbeitskleidung f\u00fcr Nischenkunden entwickeln und produzieren k\u00f6nnen. \u2013 Dies wurde faktisch ein richtig gro\u00dfer Teil unserer Produktion und ist es noch heute. So wie aus die Extreme Access Kollektion.rnrnIn diesem Blog schreibe ich, als Designer, \u00fcber die Entwicklung unseres Extreme Access-Anzuges. Der Entwicklungsprozess des Extreme Access gleicht an vielen Stellen dem Entwicklungsprozess unserer anderen Kollektionen. Anders ist jedoch der spezielle Kunde, ein Nischenkunde, f\u00fcr den wir designen. In diesem Fall die Windkraftindustrie und generell Arbeiter, die in der H\u00f6he mit Sicherungsgeschirr arbeiten.rn<\/p>\n<h3><strong>Meine Erz\u00e4hlung \u00fcber den Entwicklungsprozess:<\/strong><\/h3>\n<p>rnLassen Sie uns an einem ganz normalen Tag starten, an dem unsere Verk\u00e4ufer in der Branche unterwegs sind um neue und schon vorhandene Kunden zu besuchen. Hier pr\u00e4sentieren unsere Verk\u00e4ufer unsere Kollektionen und f\u00fchren gute Gespr\u00e4che \u00fcber die individuellen Anforderungen, die unsere Kunden im Bereich Arbeitskleidung an uns stellen. Einige Kunden sehen unsere Standardprodukte als die L\u00f6sung an, die sie in Bezug auf Arbeits- und Sicherheitskleidung ben\u00f6tigen, andere Kunden haben einen spezielleren Bedarf und individuellere W\u00fcnsche ihrer Kleidung.rnrnEin Tag an dem unser Verk\u00e4ufer und Arbeitskleidungsexperte Per unterwegs war, sprach er mit einem Kunden aus der Windkraftindustrie, welcher den Wunsch nach besseren Bekleidungsm\u00f6glichkeiten, als die zu dieser Zeit in der Branche vorhandenen Standardprodukte, \u00e4u\u00dferte. Hier kam Viking Rubber Co. ins Spiel, da wir bereits viel Erfahrung mit Spezialanfertigungen gesammelt haben. Im Laufe der Zeit haben wir schon viele verschiedene Bekleidungstypen f\u00fcr den besonderen Kundenbedarf entwickelt und produziert.rn<\/p>\n<h3><strong>Windkraftindustrie:<\/strong><\/h3>\n<p>rnWir sahen, dass gerade die Windkraftindustrie, die seit Jahren stark am Wachsen ist, sich mit Standardprodukten zufriedengeben musste. Aus diesem Grund war es unser Ziel, deren Arbeitsbekleidung zu revolutionieren und die L\u00f6sungen zu bieten, die sich die Menschen, die t\u00e4glich in der Kleidung arbeiten, w\u00fcnschen. Daf\u00fcr besuchten wir ein Trainingscenter, das Monteure und Servicetechniker der Windkraftindustrie im Bereich Fallsicherung ausbildet.rnrnUnsere Extreme Access-Mission:rnrnUnsere Mission war es, den Endverbraucher von Anfang an mit in den Entwicklungsprozess einzubeziehen, sodass wir w\u00e4hrend des gesamten Prozesses neuen Input bekommen k\u00f6nnen. \u00dcber die hohen Anforderungen der Branche Bescheid wissend, begannen wir mit dem Designen. Wir mussten immer die Verh\u00e4ltnisse auf einem Windrad im Hinterkopf behalten. Wenig Platz und Arbeiten unter extremen Verh\u00e4ltnissen.rnrnVor dem Hintergrund dieses Wissens war es also wichtig, die Kleidung nicht zu gro\u00df und \u201ebauschig\u201c zu kreieren, sondern eher enganliegend und die mehr \u201efitted\u201c sitzt. So designten wir die Jacke vergleichsweise kurz und enganliegend inklusive vorgeformter Armpartie, die der Bewegung der Arme folgt. Die dazugeh\u00f6rige Hose erhielt elastische Hosentr\u00e4ger, wurde ebenfalls k\u00f6rpernah geschnitten und eine vorgeformte Kniepartie wurde hinzugef\u00fcgt, um eine bessere Passform zu garantieren. Au\u00dferdem war es wichtig das wir einen Stoff nutzen der Winddichte, Atmungsaktivit\u00e4t und Wasserdichte garantiert. Wir w\u00e4hlten F120. Lesen Sie mehr \u00fcber das Material hier.rnrnDie Testpersonen kamen mit Input:rnrnUnsere Test-Servicetechniker- und Monteure erkl\u00e4rten uns, dass f\u00fcr sie die Taschen ein sehr wichtiger Bestandteil der Kleidung sind. Sie sagten faktisch: \u201eJe mehr Taschen, desto besser.\u201c Deshalb wollten wir so viele Taschen wie m\u00f6glich platzieren, w\u00e4hrend all diese jedoch mit dem Gebrauch eines \u201eHarnest\u201c (Sicherheitsausr\u00fcstung) kombinierbar sein sollten. Denn eben diese Sicherheitsausr\u00fcstung ist bei Arbeiten in der H\u00f6he von gro\u00dfer Bedeutung. Des Weiteren war es nebst der Kombination von Harnest und \u201eso vielen Taschen wie m\u00f6glich\u201c wichtig, die Taschenverschl\u00fcsse gleichzeitig mit Klett sowie mit Rei\u00dfverschluss zu versehen. Verliert man n\u00e4mlich einen Kugelschreiber oder ein Werkzeug aus 75 Meter H\u00f6he, kann dies ziemlich gef\u00e4hrlich werden. Wir statteten die Kleidung daher mit vielen praktischen Jacken- und Hosentaschen aus, die in jeder erdenklichen Arbeitsposition gut zu erreichen sind.rnrnUnsere Kleidung war wieder f\u00fcr den Test bereit und wurde mit in die H\u00f6he genommen \u2013 mit \u201eauf Arbeit\u201c. Die Testpersonen kamen mit der Erkenntnis zur\u00fcck, dass bei hartem Wind, dieser oft unter die Jacke blies. Dieses Problem l\u00f6sten wir auf zweierlei Art und Weise. Einerseits f\u00fcgten wir dem Jackenbund einen Gummizug hinzu, andererseits statteten wir Jacke und Hose mit einem Rei\u00dfverschluss aus, sodass es m\u00f6glich wurde, beide Kleidungsst\u00fccke miteinander zu einem \u201eOverall\u201c zu verbinden. Hierdurch verhinderten wir effektiv, dass Wind weiterhin unter den R\u00fcckenbereich der Jacke blasen kann.rnrnIm selben Umfang mussten wir an die Arbeitsbedingungen der Endverbraucher denken, und daran, dass die Kleidung sie gegen Wind und Wetter sch\u00fctzen soll. Daher entschieden wir uns, unsere bekanntes und bew\u00e4hrtes F120 Gewebe als Hauptmaterial zu verwenden. Mit einer Wasserdichte von 8000mm, einer Atmungsaktivit\u00e4t von 4000g\/m<sup>2<\/sup> inklusive verschwei\u00dfter N\u00e4hte, war dies genau die richtige Wahl. Nebst dem Hauptstoff legten wir fest, dass es am praktischsten ist, die Manschetten, sowie die Ellbogen-, Ges\u00e4\u00df- und Kniepartie mit Cordura \u00ae zu verst\u00e4rken. Denn eben diese Bereiche werden am meisten belastet.rnrnEine letzte wichtige Sache f\u00fcr den Endverbraucher war die Sichtbarkeit. Sie m\u00fcssen sogar in vielen Metern H\u00f6he gesehen werden. Wir designten die Kollektion daher in Hi-Vis-Rot inklusive auff\u00e4lliger Reflektoren von 3M\u00ae. Extreme Access wurde deshalb nach EN ISO 20471 Klasse 3 zertifiziert.rnrnDer gesamte Entwicklungsprozess erstreckte sich \u00fcber mehrere Monate mit st\u00e4ndigen \u00c4nderungen und Anpassungen. F\u00fcr uns war es wichtig erst ein zu 100% fertiges und mehrfach auf Herz und Nieren gepr\u00fcftes Produkt anzubieten.rnrnHeute k\u00f6nnen wir sehen, dass sich Extreme Access nicht nur an Kunden der Windkraftindustrie, sondern auch an andere Branchen richtet, die fest anliegende Kleidung, sowie spezielle Jacken- und Hosentaschenl\u00f6sungen und Verst\u00e4rkungen ben\u00f6tigen.rnrn&nbsp;rnrnKommen Sie aus einer Branche, in der die zur Verf\u00fcgung stehende Arbeitskleidung nicht optimal ist? \u2013 Dann melden Sie sich bei uns und lassen Sie uns zusammen sehen, was wir f\u00fcr Sie tun k\u00f6nnen! <strong><a href=\"https:\/\/viking-rubber.de\/kontakt\/\">Kontaktieren Sie uns.<\/a><\/strong>rnrn<strong>Folgen Sie uns<\/strong>rnrn<a href=\"http:\/\/bit.ly\/2p7NaVA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">rnFacebookrn<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/bit.ly\/2nRZ0D3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">rnLinkedinrn<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/bit.ly\/2pmtugd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">rnYoutubern<\/a><br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/viking.usol360.com\/wp-content\/uploads\/Viking_170913_1328-686x1030.jpg\" alt=\"\" width=\"686\" height=\"1030\" \/><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/viking.usol360.com\/wp-content\/uploads\/\/Keld.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"2048\" \/>rnKeld MoesgaardrnWorkwear Designerrn<\/p>\n<h2>Teilen Sie dieses Wissen<\/h2>\n<p>rnFacebookrn0rnGoogle+rn0rnTwitterrnLinkedInrn0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fra id\u00e9 til produkt rnIm Jahr 1935 startete Viking Rubber Company damit, Regenbekleidung f\u00fcr die Fischereiindustrie zu produzieren. 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